Seminare

 

Die Stimme des Grenzwächters und Körperwissen

 

Aufstellungen zur Gestaltung von Übergängen an der Grenze - dem Ort der Berührung von Gegensätzen Diese Aufstellungsform arbeitet mit einer Grenze als imaginärer, jedoch fühlbarer Linie im Raum. Dies gibt den Aufstellenden Gelegenheit, wirklich "an die Grenze" zu gehen. Hier können sie das Gemeinsame der getrennten Bereiche erkunden. Sie können ausloten, welche Pflichten und Bindungen sie hindern und auf welche Ressourcen sie sich besinnen müssen, damit ein mutiger Schritt gelingen kann. Der Grenzwächter hütet den Übergang und gibt zumeist wertvolle Hinweise. Die Grenze wird geschützt und gewahrt durch einen Wächter, der weiß, wer sie passieren darf und was dazu nötig ist - er schützt damit den Grenzgänger einerseits vor Schaden und ermöglicht ihm dennoch, den Ort, an dem die beiden unvereinbar erscheinenden Bereiche sich berühren, genauer kennen zu lernen. Hier erfährt er auch, wie er diese in sich vielleicht vereinen kann, indem er über die Grenze - und zurück - geht. Es wird damit eine Art Paradox oder Wunder des Grenzcharakters erfahrbar: Auf der Grenze manifestieren sich die Getrenntheit und Verbundenheit der Bereiche zugleich.

Ich konnte diese Aufstellungsform im November 2007 an einer Tagung in Gumden präsentieren und berichte über meine bisherigen Erfahungen damit in einem Artikel in Praxis der Systemaufstellung 2008/2 - PDF ansehen.

Gleichzeitig werden wir bei dieser Arbeit darauf achten, wo und wie sich Ungelöstes und Ungelebtes in unserem Körper inszeniert und wie sich dieses anfühlt (oder eben gerade nicht). Im wahrnehmenden Kontakt mit dem Körperempfinden ("felt sense") und dessen Veränderungen während des Aufstellungsprozesses können sich neue Lebensmöglichkeiten herausbilden. Mit einem neuen gefühlten Sinn entsteht gewissermassen ein neuer Körper.

Diese Art, Körperinformationen für Aufstellungen zu nutzen ist inspiriert von der Traumaarbeit mit Somatic Experiencing (SE) nach Peter Levine.

 

Termine:   Samstage 30. Januar, 6. Februar, 27. Februar und 6. März 2010

                 jeweils 10.0 - ca. 18.00 h

 

                 Die Aufstellungstage können einzeln, als Seminar von 2 Tagen oder auch als fortlaufende
                 Reihe besucht werden.
                

                 Die Teilnahme ist auch möglich als Beobachter/Stellvertreter ohne eigene Aufstellung.

 

Ort:          Othmarstrasse 8, in Zürich (nahe Bahnhof Stadelhofen).

 

Kosten:     CHF 750.- für die ganze Seminarreihe, inkl. eigene Aufstellung
                 bzw. CHF 400.- ohne eigene Aufstellung

                 CHF 420.- für zwei Seminartage (30.1./6.2. oder 27.2./6.3.), inkl. eigene Aufstellung
                 bzw. CHF. 200.- ohne eigene Aufstellung

                 CHF 230.- für einen einzelnen Tag mit eigener Aufstellung,
                 bzw. CHF 130.- ohne eigene Aufstellung

 

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